Sonntag, 1. Mai 2011

Kölner Zoo – Ein Wiedersehen mit den Vorfahren

Ein Besuch im Kölner Zoo und das auch noch an einem der ersten verdammt warmen Sonntagen im Jahr; wie kann man nur! Nach der ersten Enttäuschung, dass die ehemalige Tic Tac Toe Sängerin Lee an diesem Tag nicht an der Kasse saß um uns zusätzlich zur Eintrittskarte ein fesches Autogramm auf das natürlich extra mitgebrachte Album „Klappe die 2te“ zu geben, begaben wir uns dennoch voller Vorfreude in einen aus allen Nähten platzenden Zoo.
Schöner und vor allem rührender als manch arg konzipiert gestellte Folge „Vermisst“ mit Julia Leischik, stehen manch menschenähnliche Wesen vor der Zäunen und man wartet nur förmlich auf ein leises 'Mama bist du es?', dass einem der Münder entgleitet. Meist ist jedoch keine Antwort auf die nie deutlich zu hörende Frage aus dem Käfig zu erhalten, trotzdem ist die oftmals verblüffende Verwechslungsgefahr zwischen Mensch und Tier nicht zu bestreiten. Größtenteils sind es die Tiere, die einen deutlich besseren Geschmack haben, als die sie angaffenden Leute, die auf Grund ihres unendlich hässlichen Modegeschmacks, doch lieber zu hause genauso nackt herum laufen sollten, jedoch die eigene Wohnung als Käfig betrachtet auch nicht verlassen dürften. Da letztendlich jeder selbst schauen sollte, welches nun das süßeste Tier ist und welcher Affe lautere und dümmere Laute als der eigene Partner von sich gibt, betrachten wir nun die bereits beschriebenen Exemplare, die den dezent teuren Eintrittspreis bezahlt haben, um die wahrscheinlich schon längst über Generationen vergessenen Vorfahren zu besuchen. Gegebenenfalls interessanter als der erberettende monatliche Flichtbesuch im Altenheim, gestaltet sich die aufwendige Suche zwischen einfachen Schaulustigen und abnormal zwei Stunden vor der Pinguinfütterung wartenden Zooyancees. Recht schnell fällt der Blick ab vom Tier und zielt gekonnt auf das imitierende und dem Fell farblich in nichts nachkommende DNA-Träger. Was das eigene Auge nicht zu erblicken kriegt, ist von äußerem Betrachten mehr als flott zu erkennen.

Beispielsweiße dieses kleine Leopardenkätzchen. Bei heißesten Sonnenstrahlen im schlichten schwarz und dazu wenigstens dezent zum koketten Schuhwerk abgestimmt ein farbenprächtiges Kopftuch das die eigenliche Wallenmähne im Zaum hält. Von aussen meist nicht zu erkennen ist der nach innen gelebte wilde Leopardengedanke von null auf hundert der aber hier lieber nicht weiter ausgelegt wird....
Da bleibt zu unterscheiden zwischen dem kleineren Leopard und dem Herdentier, dass sich zu erst über die Beute hermachen darf und daher figurtechnisch nicht mit manch anderen Dickhäutern zu verwechseln ist. Jedoch sind wir auch nach vielen Nachforschungen noch nicht am sicheren Punkt, wo sich sagen läßt ob es nun wirklich ein Leopardentier, eine Elefantenkuh oder ein wild braun gefleckter Riesenaffe ist. Das strähnengeprägte wilde Haupthaar weißt auf letzter Möglichkeit hin, wäre da nicht dieser traumhaft gut sitzende Rock gleich unter der dazu passenden braunen Jacke in der Größe eines ukrainischen Bullenbezwingers. Schwer zu sagen doch eins ist sicher, sowohl in der Tierwelt als auch bei diesem Exemplar - egal wie schwer, man trägt wieder Bein!
In Sachen Mode auf dem Weg der Besserung, bzw. eher noch nicht in vollem Disaster angekommen, ist die Variante Pinguin, die beide Beine fortbewegungsartig so einschränkt, dass diese wie in zu großen High Heels, nicht mehr viel mit einer Gangart zu tun haben, sondern eher mit stupide aussehendem watscheln.....
Dazu passend eine Art trister Flamingo auf  zwei Beinen, der stets drauf achtet seinen wohlgeformten Hintern prächtig zu betonen. Zu der schon längst rausgewaschenden Dauerwelle läßt sich ein trockenens altrosa perfekt kombinieren, gerne auch gleich in verschiedenen Farbtönen. Wenn mit dem auf einem Bein stehen nicht immer klappt, könnte man sich bei natürlich selbstsicher ausgewählten schwarzen Kneifhose, einfach vor eine schwarze Wand stellen, dann sieht es aus als könne man fliegen!
Da es zu viele Bilder wären, die aussehen als hätte sich eine Herde Elefanten versammelt um zusammen das Casting zu 'The biggest Loser' zu besuchen, kommen wir zu einem etwas anderem Wesen. Fast noch wie ein kleiner Babyvogel schwebte dieser Papagei über die Wiese. Er besticht in seiner vollen Farbenpracht mit verschiedenen eigentlich nicht zu einander passenden Rottönen und hat eine Haltung, als sei er, wie eine grade geborene Giraffe, aus dem Ei gekrochen, um die für das Federkleid verantwortliche Mutter zu finden.
Da wir nun im Zoo nicht nur den freilaufenden Tieren unsere Aufmerksamkeit schenken konnte, haben wir nicht allzu viele tierartige Wesen auffangen können, weshalb in den nächsten Tagen das zur Zeit passende Thema der warmen Temperaturen aufgegriffen wird.... In diesem Sinne....

Make it better bitches!!

Donnerstag, 14. April 2011

Bloggen - ein neuer Trend, gleichzusetzen mit dem Nachahmen der eigenen Vorbilder!?

Hat man in Zeiten von regelrecht überflutenden Onlineportalen überhaupt noch was zu sagen? Reicht es nicht, beim im Laufe der Zeit vernachlässigten studivz (für die Arbeiterklasse auch meinvz), beim für jedes Alter willkommenem facebook oder beim für viele nicht zu verstehendem twitter, seine unnütz peinlichen und schriftlich katastrophalen Gedankengänge nieder zu schreiben? Nein es reicht nicht, denn selbst da interessiert es keinen. Von den 1430 Freunden, die in jüngerem Alter nur dazu da sind um sich sozusagen 'fame' zu fühlen, kennt man doch meist nur knapp 30 persönlich und nur circa fünf sieht man öfters als ein mal die Woche. Schreibt jedoch einer einen genauso unwitzigen Kommentar unter den eigenen Beitrag, versetzt einem dieses Ereignis einen unerheblich kraftvollen Aufmerksamkeitsschub. Wer noch mehr davon braucht und eher auf der obercoolen Seite des Lebens steht, verändert wie wild seinen Namen in eine zum Vornamen passende Alliteration wie z.B. Sonja Sonnenschein, Peter Penis oder Frederick Famous. Wer sich da jetzt denkt, Moment die kommen mir doch bekannt vor... Nein, denn diese sind nicht zu verwechseln mit den in Köln recht häufig zu findenden weiblichen oder eher Verkleidungslustigen mit Drang ins fraulich Aufgebretzelte. Denn auch hier sind Parallelen in der Namensgebung zu finden: Daphne Dragee, Shirley Sugar oder auch der in gleichen Kreisen beliebte Dreier Veronica Victoria Valentine. → Ein Traum an Kreativität!

Doch ist dieses Mitteilungsbedürfnis mit vollem Tam Tam drumherum ein Schritt zur Selbstfindung? Eine kreativ zur Auslebung dienende Phase? Oder schreibt man wie wir einfach auf, was man denkt, wo sich viele schon in Gesprächen schwer tun. Ja, in unserem Fall war es der einleuchtend spontane Gedankenblitz in freier Natur. Eigentlich saßen wir nur gemeinsam mit Nick (18 aus Solingen) auf der vom Bahnhof zum Dom führenden Treppe und wachteten auf einen Kumpel (23 aus Köln), der auch den Ende der 80er führenden Trendnamen Marcel trägt. Doch weg von der Namensgebung kreativer Mütter - während man so dasitzt, fällt man selbst vom Glauben ab, bei der freien Sicht auf vorbei latschende Menschen. Nach erster Beobachtung einer sechsköpfigen und vor allem permanent Gehirnzellen verlierenden Breakdance-Truppe-U15 und der darauf anknüpfenden Feststellung, dass manche Kinder doch auch am Wochenende lieber im Heim bleiben sollten, fiel der Blick auf Grund von Talentlosigkeit rasch ab.
Manche Menschen waren einfach gleich zu setzen mit einem Unfall - es sieht furchtbar erschreckend und grausam aus, aber der Blick lässt sich dennoch nicht abwenden. Da kam die Idee der Fotos auf, da die meisten weiblichen Mitbürger durch ihre entweder kiloschwer geschminkten Augenlider oder ihre wie Fliegenbeine geschminkten Wimpern, eine Kamera nicht erkennen, auch wenn diese nur einen knappen Meter vor ihnen stünde. Beim männlichen Gegenteil ist es meist der Fall, dass ihre Blicke nicht in Augenhöhe liegen, sondern auf Ebene des, oft an Orangensaft denken lassende, Hinterteils einer arg unnatürlichen Modebarbie fixiert sind. Demnach zu Folge hatten wir nach nicht mal einer halben Stunde um die 60 Bilder, was wahrscheinlich daran lag, dass die Kamera nicht schnell genug knipste um das größte Übel aus perfekter Sicht frontal einzufangen.
Es ist ein Wunder, welch damals angesagte Prominenz man da nicht vor die Linse bekommt. Sogar den durch unseren an diesem Tage zur Seite stehenden Nick entdeckten fiesen Typen aus dem ersten Teil der Jurassic Park Reihe, welcher aber leider durch sonst nach Diskriminierung schreiender Langweiler besser nicht gezeigt werde sollte. Da dieser jedoch eh im Munde eines Dinosauriers verschwand, stellten wir fest, dass dieses Schicksal besser auch den folgenden Nachahmern nicht entgangen wäre.
Zu erst das hamrloseste Beispiel, doch der Hund im ausgelutschten auf dunkelhaarig gemachten Paris Hilton Style geht eigentlich auch gar nicht mehr. Man hängt sich ja auch keine Ratte um den Hals. Das elegant rosafarbige Top ist eher, zur bereits unpassend vorhandenen Form, nicht kokett praktisch figurbetonend. Da macht es Kollegin Sarah Jessica Parker schon besser; schick und locker wie es meistens bei zwei guten Freundinnen ist - die eine kriegt die Kerle und die Hässliche frisst den Frust in sich rein...
Die nun zu sehende, schon bereits in Vergessenheit geratene Figur ala Zlatko, reizt mit wild zusammengewürfeltem Look. Ohne jegliches Konzept passt wenigstens noch das Kopfhörerkabel zum Mc Donalds in nicht nachkommendem roten Farbton. Bei welchem Freund er sich die unförmig schlabbrige Anzughose geklaut hat, steht stets im Raum, aber zumindest mit den sportlich wirkenden Tretern konnte er schleunigst flüchten. Man möchte sagen, da sie bald wieder beginnt, nichts wie hin zu nächsten Big Brother Staffel.
Die hier nicht ganz steif stehende Assipalme wird schwer unterstützt vom fast immer vorkommenden Peggy Bundy Leopardentop. Leider nicht zu sehen ist die ebenso hibbelige Gangart gepaart mit verdummtem Gesichtsausdruck. Das die Tasche, als auch der Gürtel nicht zum Katzelook passen, muss hier natürlich nicht mehr erwähnt werden, doch wenigstens steht sie Peggy in einem trickreichen Karnevalskostüm als gute Imitatorin in Nichts nach.
Wie immer, das Beste kommt zum Schluss, denn auch diese zwei kennen sie nicht von der vor kurzem noch zufällig abends durchzappten Pornonummern auf dem Bildungssender RTL 2. Erscheinend wie das doppelte Lottchen, kaufen sie, natürlich nur, in ihrem nuttig in nichts nachstehendem Stil hervorhebenden Läden, mit Angeboten wie zwei Teile zum Preis von einem - man gönnt sich ja sonst nix. Das Teilen der männlichen Artgenossen wird wahrscheinlich auf selbe Art und Weiße praktiziert, wie der Besuch beim vom schlechten Ruf geprägten Frisör. Dabei wirkt stark drauf geachtet, dass alles im Einklang zur persönlichen Intelligenzschwäche und zur Hervorhebung, der von Cellulite gemusterten Beinen, steht. Denn wie soll einen auch die beste Freundin vor äußerlichen Fehltritten beschützen, wenn diese doch auf gut deutsch, genauso Scheiße aussieht!?
In diesem Sinne:

Make it better bitches!



Dienstag, 12. April 2011

Nicht noch ein Modeblog!?

Vogue, Cosmopolitan, GQ, FHM... es gibt genug Hochglanzmagazine, die die neusten Trends der Zukunft an oftmals zu stark retuschierten Modepüppis vormachen, um der normal verdienenden Arbeitergesellschaft zu zeigen, was für diese nicht zu erreichen ist.
Doch Geschmack, Mode und der Schritt zum gewissen Etwas ist nicht alles, sagen sich viele. Eure Worte in Gottes Ohr - doch muss es denn gleich das komplette Gegenteil sein? Eigentlich müssten die Zeiten, in denen man vor dem Kleiderschrank steht und sich unbewusst nach dem Motto, „grün und blau trägt die Sau, gelb dazwischen wirkt beschissen“, anzieht, doch vorbei sein. In Gedanken war die Ära des schlechten Geschmacks mit den 90ern oder spätesten mit den Anfangsjahren des neuen Jahrtausend doch eigentlich überwunden. Gewiss nicht. Auch eine rasche Genesung (in der Zeit eines ganzen Jahrzehnts nach der Prognose, dass im Jahr 2000 doch eigentlich die Welt untergehen sollte) schlug nicht wirklich zu voller Zufriedenheit an.
Wohin die Blicke reichen, sieht man bis heute noch Proleten, die sowohl mit undeutlich misszuverstehendem Grammatikgebrauch auf sich aufmerksam machen, als auch mit einem peinlich durchdachten Äußeren. Die Hose, man beachte in den Socken war hier ein Muss und auch das vor kurzem bei eBay ersteigerte blass rosa-weiße Ed Hardy-Shirt musste stets hinter den farblich unpassenden Blinkegürtel gesteckt werden. Nicht zu vergessen, eine dreifarbig Strähnen geprägte Frisur vom probearbeitenden Praktikanten bei Unisex, über der eine aus dem letzten Mittelmeerurlaub gefälschte Sportmarken-Basebalcap leicht aufgesetzt bis beinahe schwebend zum Vorschein kam.
Nahe liegend ist auch das weibliche Pendant, dass stets ihren, oft, wie einen in die Ecke geworfenen Sack Murmeln, geformten Körper durch knifflige Tricks in Position schiebt. Von Schlag- bis Boyfriendhosen war alles dabei und als Gegenstück dazu ein eng anliegendes bzw. um den Körper genähtes Top, nach dem Motto „zeig was du hast denn mehr ist manchmal mehr“. Musste sich allerdings eine dieser Gestalten bücken, um einen winzigen Fleck am gern getragenen weißen Stiefel zu beseitigen, offenbarte sich aus hinterer Reihe drauf schauend die Hölle für das menschliche Auge. Es war sich nun an der Zeit zu fragen, ob man entweder das Arschgeweih füttern will, ob man einen Euro in das dicke Sparschwein wirft oder ob man einfach versucht ohne jeglichen Spott weiter zu ziehen! Höher am Exemplar war das Zusammenspiel zwischen bunt geschminktem Clownsgesicht, einer wie Toast angebrannten Sonnenbankhaut und der Krönung der Bratzen, dem schlecht gelb-blond gefärbten Haar mit noch schlechter gemachten Extensions unter dem noch 15cm langem vorhandenem Echthaar. Doch auch hiermit ließ sich das leider unmöglich zu entfernende Arschgeweih nicht überdecken.
Naja wenigstens lustig anzusehen war es. Doch auf zum genauen Sinn des Blogs, sofern dieser für viele auch hoffentlich verständlich zu erkennen ist.

Mode, Mode, Heiterkeit - da denkt man sich doch: "Bloß nicht noch zwei sich für ach so übertrieben modebewusst haltende Blogger, die meinen dem gleichen ausgelutschten Thema (→ wie man stylisch durch die Welt marschiert oder eher wie latsche ich mit den aus der Vogue schlecht kopierten Outfits durch die Stadt, in der Hoffnung, dass jeder schaut, aber es letztendlich dann doch niemanden interessiert), einen Blog zu widmen." Für alle, die ihr neues Selbstbewusstsein, durch den eigens nicht erkannten schlechten Geschmack, noch minder ausgereift erlangt haben und sich nicht vor komplett realem Publikum präsentieren wollen, besteht ja immerhin die Möglichkeit, sich mit den hässlichsten schon tausend mal gesehenen Lumpen vor eine weiße Wand zu stellen (manchmal wird auch gern ein theatralisch anmutendes Weizenfeld oder eine Blumenwiese benutzt), den Selbstauslöser zu betätigen, um dann, dass mit einem traumhaft künstlichen Gesichtsausdruck verbundene Foto bei Facebook hoch zu laden. Bei der nach drei Tagen aufkommenden Erkenntnis, dass die Meinungen von Internetsüchtigen und Gleichgesinnten ausbleibt, bleibt dennoch wenigstens die Freude, dass zumindest einer auf „gefällt mir“ geklickt hat. Hierbei wird vollkommen außer Acht gelassen, dass es sich meist um die selbe Person handelt, die auch auf dem Foto zu sehen ist.
Die letzte Stufe ist jene, die denen nach Aufmerksamkeit japsenden Selbstdarstellern auf nicht zu erklärende Weiße befiehlt, ihr selbst arrangiertes Bild mit Nummern auf den Kleidungsstücken zu versehen, um den zwei besten Freunden, die die einzigen sind die sich das Bild online anschauen, zu erklären, wo man die furchtbar zusammengewürfelten Teile kaufen kann. Auch dabei wird stets drauf geachtet, das Namen wie New Yorker oder Pimpkie im Vordergrund stehen.
Da die zweite und vor allem die letzte Variante auch im 2. Jahrzehnt des neuen Jahrtausends ihren Durchbruch noch nicht komplett vollbracht haben und die größten Sünden doch leider immer noch auf freiem Fuße durch die Dörfer der Welt ziehen, sahen wir es nicht als Aufgabe, sondern als ehrliche Hilfestellung, sogenannte Menschen zu fotografieren, um die Bilder als Abschreckung in den Blog zu setzen. WIR, sind in diesem Fall Marcella (22) und Devi (22) aus Köln, die sich hier mit ihrem ersten gemeinsamen Blog das Ziel setzen, sich nicht über die so oder so unkenntlich gemachten Personen lächerlich zu machen, sondern viel eher, um denjenigen zu zeigen, was einem die zu schüchterne Ehrlichkeit von guten Freunden verschweigt. Wer sich hier wiederfindet, wird sich wahrscheinlich von selbst fragen, was wohl an diesem Tag im eigenen Kopfe vorging.
Wo bei vielen Teenagern in der Jugend die Aufklärung schon schief gelaufen ist, sind wir nicht dazu da um die Eltern zu ersetzen, sondern um im übertriebenem Maße der kompletten Menschheit die krassesten Modesünden der Neuzeit als überdimensionale Warnung zu zeigen.
In diesem Sinne ist dies kein, wie bereit beschrieben, typischer Modeblog, als auch keiner, bei dem die Konzentrations- und Lesefähigkeit in kompliziertem Sinn überfordert werden. Viel mehr geht es um die zu erzielende Wirkung der kurz beschriebenen Bilder auf Euren Sinn für die Entdeckung des Geschmackvollen.

Schaut es euch an, lest es euch durch, kommentiert, schreibt uns eure Meinung und am Besten - sendet uns Bilder von selbst gesichteten Exemplaren...



Doch genug Gerede...es folgen die ersten vier Qualifizierten für das im negativen Sinne betrachtete Outfit des Monats! Da darf er naürlich nicht fehlen, der Macker, der Könner, der Protz oder bei näherem hinsehen auch der Hirnlose. Selten ist ein solch doch eigentlich oft anzutreffende Gestalt außerhalb des Rudels alleine zu sichten, doch früh übt sich die Geschmacksfindung des angehauchten Lack- und Lederstyles. Ein golden in der Sonne edel schimmernder Jogginganzug, mit dem Gefühl als streiche man einem frisch rasierten Schaf über die nackte faltige Haut und der dazu passende "Alta ich bin es"-Gang.
Nach dieser eher dunklen Variante des egal zu welcher Zeit sportlich zutragenden Outfits, gibt es natürlich auch die etwas farbenfrohere, allerdings nicht zu übertrieben bunte Varianten. Ein leicht kombinierbarer weißer Ton mit der doch paradoxerweiße auch heutzutage in immer noch meißt homophoben Köpfen zu findenen Trendfarbe pink. Dazu eine gleichfarbig hässliche Sonnenbrille, die auch in dunklen geschlossenen Räumen nicht den Weg in die Tasche findet.
Der höchstumtrittene und immer mal wieder in Trend kommende Leopardenlook mag ja manch weiblichem Wesen gut stehen, bei einem solchen Fetzen jedoch, sollte man überprüfen ob das ganze Foto  dementsprechend den gleichen Namen bekommt wie der nicht genau zu findene "Haufen Scheiße" unterhalb der Gürtellinie. Typisch zum willigen Katzenlook ist die prächtig unprofessionell gepflegte Mähne, mit Extensions bis zum Arsch, aber einem dunklen Ansatz der länger ist als das eigene Echthaar.
Als letztes Bild für den ersten Eintrag haben wir einen besonderen Augenschmaus hervor gezaubert. Ein Dreamteam wie es sowohl im Buche, als auch gemeinsam zum selben Verein steht. Trick 17 von früher, sich bei leicht wärmenden Plusgraden lässig frech den gestern noch von Mutti zu hause gebügelten Anorak um die Hüfte zu binden, ist genauso atemberaubend wie eine furchtbar hässliche orange 3/4-Hose, kombiniert mit einem sichtbar unpassendem grün-blauen Shirt. Hier zwar nicht zu sehen, aber doch oft zu finden ist passend zu einem solch von der farbenblinden Mutti zusammengestellten Outift, der Rat, den Rucksack in einer gefährlichen Weltmetropole wie Köln lieber auf dem Bauch zu tragen, um jedoch ein bisschen Selbstständigkeit zu beweisen, widersetzt man sich ganz gemein dem Willen der eigenen Erzeugerin.

In diesem Sinne:


Make it better bitches!